"Looking for Parzival" po niemiecku

W piątek rano 17 stycznia osiemnastoosobowa grupa uczniów wraz z p. Gawrych oraz p. Chawziuk pojechała pociągiem do Greifswaldu. Ten wyjazd był kolejnym etapem polsko-niemieckiej współpracy GM 29 z dwoma niemieckimi szkołami z Greifswaldu: Montessori Schule oraz Alexander-von-Humboldt Gymnasium.

W wyjeździe do Niemiec uczestniczyli uczniowie, którzy w czerwcu ubiegłego roku przebywali na tygodniowym polsko-niemieckim projekcie unijnym „SchülerKunstProjekt”. Wspólna praca i zabawa połaczyła wtedy 20 uczniów naszej szkoły i 30 osobową klasę z Humboldt Gymnasium  (artykuł na stronie W szkole i po szkole - Język niemiecki - Wyjazd do Greifswaldu-projekt unijny 9-15.06.2013).

Tym razem dzięki zaproszeniu dyrektora szkoły Montessori pana Nils Kleemann nasi uczniowie obejrzeli przedstawienie teatralne przygotowane przez uczniów, którzy brali udział w/w projekcie. Należy dodać, iż uczniowie klasy 9R to byli wychowankowie Montessori Schule. Obie szkoły współpracują ze sobą na wielu płaszczyznach (jedną z nich są projekty teatralne). Klasa 9R ćwiczyła wytrwale przez miesiąc po kilka godzin dziennie. Efekt końcowy jest rewelacyjny. Premierę "Loogking for Parzival" zagraną na dużej scenie Theater Vorpommern obejrzało 420 widzów. Na kolejne przedstawienia bilety bardzo dobrze się sprzedają, Młodzi akorzy zagrają też dwukrotnie w teatrze w Stralsund.

Sztuka Christiana Holm według Wolframa von Eschenbach opowiada o losie młodego chłopca Parzivala, którego matka stara się uchronić od zamiaru zostania rycerzem. Nic z tego. Pierwsze słowo chłopca to "Ritter" czyli rycerz. Parzival nie zważa na przestrogi matki, pomnej śmierci jego ojca poległego na polu bitwy i wyrusza w świat, aby odszukać Gral - kamień o magicznej mocy. Na swojej drodze spotyka wielu ludzi. Te spotkania są dla niego bardzo ważne i mają wpływ na dalszy jego życiowy wybór.

Lekkość gry uczniów, dynamika, ciekawa choreografia, dowcip, profesjonalizjm i ta ogromna radość, że coś się udało- to wszystko było widać w grze 16 letnich  aktorów. "Was ist Glück für dich? "Czym dla Ciebie jest szczęście?" - takie pytanie zadano wszystkim aktorom w ostatniej scenie przedstawienia. Odpowiedzi były często zaskakujące, żartobliwe lub z nutką zadumy. No cóż, szczęście to rzecz względna... Każdy ma przecież swój prywatny barometr szczęścia.

Der Kontakt zu der Montessori Schule und dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium ist vor einem Jahr entstanden. Zwanzig polnische Schüler haben eine Woche lang mit 30 deutschen Schülern an einem SchülerKunstProjekt zusammen gearbeitet. Sie haben vor dem neuen Gebäude der Montessori Schule ein  tolles Projekt erstellt. Einen Bericht kann man auf unserer Homepage unter W szkole i po szkole - Język niemiecki - Wyjazd do Greifswaldu-projekt unijny 9-15.06.2013 finden.
Im September 2013 hat die Klasse 8 mit Frau Rosenthal während ihrer Klassenfahrt nach Pobierowo unseres Gymnasium in Stettin besucht . Mehr darüber im Bericht Wizyta uczniów z Greifswaldu.

Diese Kontakte sind sehr vertvoll. Dabei unterhalten sich die Schüler in zwei Fremdsprachen: Deutsch und Englisch. Sie lernen voneinander (wie der Spruch sagt "Anderes Land, andere Sitten"), finden aber oft viele Gemeinsamkeiten. Manchmal mailen sie miteinander :-)

Das Wochenende war für uns Stettiner sehr spannend. Wir haben  "Looking for Parzival" ein Stück, das vor  Dynamik sprüht" - so der Titel des Artikels in der greifswalder Ostsee Zeitung, gesehen. Tolles Spielen, super Atmosphäre! Man merkte wie gut der Theaterpädagoge Herr Holm, Frau Eva-Maria Blumentrath, die Klassenlehrerinen der 9R und das gesamte Team mit den Schülern zusammen gearbeitet haben. Das Ergebnis war einmalig!  Dazu ein Bericht von Michał,  der dabei war. 

Poniżej relacja z wyjazdu napisana w języku niemieckim przez Michała Rudzika.

                                                                                                                                                   Magdalena Chawziuk

Am 17. Januar sind wir (18 Schüler und zwei Lehrerinen Frau Gawrych und Frau Chawziuk) nach Greifswald gefahren, um alte Freunde zu sehen, die während des Austausches im Juni 2013 uns bewirtet haben. Sie waren einst die Schüler der Montessori Schule, jetzt lernen sie im Humboldt Gymnasium. Einen Monat lang haben alle 30 Schüler an dem Theaterstück „Looking for Parzival“ gearbeitet. Wir wollten es so gerne sehen und es hat geklappt:-).

Wir sind in Greifswald um 11.17 Uhr mit dem Zug angekommen. Am Bahnhof haben uns Frau Rosenthal und Herr Kleemann begrüßt. Frau Stefanie Rosenthal ist die Klassenlehrerin der achten Klasse,  bei der wir diesmal gewohnt haben und Herr Nils Kleemann ist der Direktor von der Montessori Schule. Auf die Einladung von Herrn Kleemann durften wir nach Greifswald kommen. Er hat  alles perfekt organisiert.

Danach sind wir mit dem Stadtbus in die Montessori-Schule gefahren. Die Schule, die im Juni noch im Bau war, ist schon fertig und sehr modern ausgestattet. Die Schüler lernen dort seit August 2013. Wir haben drei Klassen besucht, die mit Farben unterschieden sind (nicht mit den Buchstaben). Die Lehrer haben uns zB. die iPads präsentiert, die für alle Schüler in der Schule verfügbar sind. Dann sind wir zur Mensa gegangen. Die Mittagszeit! Laut Menü gab es „eine armige Kartoffelsuppe mit Bockwurst“, Salatbuffet und Joghurt. Lecker!

Nach dem Essen haben wir unsere neue Freunde getroffen (davor hatten sie noch Physikunterricht). Kurzes Hallo, Händedruck, dann fuhren wir zu den deutschen Gastfamilien, die auf uns schon gewartet haben, nach Hause. Drei Stunden vor der Vorstellung war genug Zeit, um sich näher kennenzulernen.

Um 17 Uhr mussten wir aber im Theater sein. Bevor das Theaterstück begann, hat uns  Herr Kleemann einiges über das Spektakel erzählt. Damit wir alles versehen, hat Frau Joanna Grzywa-Holten uns alles ins Polnische übersetzt. Nun waren wir sehr gespannt. Wir haben unsere Theaterkarten bekommen und unsere Plätze eingenommen ( 6 und 7 Reihe). Die Spannung war immer größer. Wir wollten endlich unsere deutsche Freunde als Schauspieler sehen. Um 18 hat das Schauspiel angefangen.

Nach ca. 2 Stunden konnten wir schon klatschen. Der Applaus war sehr groß und es haben bestimmt vielen Menschen die Hände wehgetan. Das heißt: Die Vorstellung war so genial! Viele haben gesagt: „Das war sehr professionell gespielt“. Alle haben eine super gute Arbeit geleistet“. Ich muss betonen: Die Schauspieler sind doch erst 16 Jahre alt! Wir (polnische Schüler) haben zwar nicht jedes Wort verstanden, aber den Sinn schon und oft ganze Dialoge. Es war fantastisch! Lustig aber auch mit einer Botschaft. Lustig aber zugleich auch nachdenklich wars bei der  Frage "Was ist Glück für dich?" Später haben wir noch kurz unsere „alte“ Freunde getroffen.

Am nächsten Tag haben wir uns im Zentrum von Greifswald von den deutschen Familien, Herr Kleemann und Frau Rosenthal verabschiedet. Dann hatten wir noch die Zeit für die Stadtbesichtigung und Shopping. Um halb vier sind wir mit dem Zug abgefahren. Es gibt keinen direkten Zug nach Szczecin, aber der Umstieg in Pasewalk war nicht schlecht. Wir waren gut gelaunt.

Der Aufenthalt war kurz, aber sehr interessant. Wir hoffen, wir sehen uns wieder, Greifswalder! Danke für alles!  Ihr seid herzlichst nach Stettin eingeladen.

                                                                                                       Michał Rudzik  (Gast bei Alex und seiner Familie)